Kritiken

"Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft”...

Presse & Fans...Der Atem stockt dem Publikum, während der Schauspieler Andreas Büttner- scheinbar mühelos - zu Originaltext und dito Musik eine perfekte Parodie abliefert, einem wohldosierten Gemenge aus Pantomime, Slapstick, Tanz und rasanter Wandlungsfähigkeit.
Unglaublich, aber diese, seine ureigene, Idee funktioniert wunderbar. Man lacht, ist gerührt, gespannt und hochvergnügt, ein paar Tränen da und dort.
Diese unverwüstliche Schnulze, der zweit- oder siebtbeste Film der Welt (je nach Lexikon), Propagandafilm der USA gegen die Nazis (1942), dessen Texte zu Zitaten wurden, weltweit verbreitet, mit Inbrunst wieder und wieder abgerufen von seiner Fangemeinde, findet hier an diesem Abend live statt, verzaubert die Anwesenden, macht sie süchtig nach mehr, nach Wiederholung.
"Spiel´s noch einmal, Sam!" möchte man rufen und wünscht sich den großartigen, grotesken Einfall als den Beginn einer wunderbaren Endlosschleife...                                     

Aus einer OSSIETZKY-Kritik von Anne Dessau

 

...Eine sehr schöne, interessante und vor allem neue Sache, angenehme Zusammenarbeit, ein sehr guter Schauspieler und frischer Wind für Euer Programm. Knapp und präzise auf den Punkt gebracht, mit vielen Seitenhieben und witzigen Details inszeniert. Könnte durchaus eine Publikumsüberraschung werden...

Gert Dobner, Betreiber des Programm-Kinos “Casablanca” in Ochsenfurt

 

..."Casablanca" also. Ich seh´dir in die Augen, Kleines. Ich halte für niemanden den Kopf hin. Verhaften Sie die üblichen Verdächtigen. Spiel's noch einmal, Sam. Ingrid Bergmans weichgezeichneter Schmachtblick, Bogarts Kippe zwischen messerschmalen Lippen. Kennt ja jeder. Die Kulisse auch. Und deshalb reichen auf der Parodie-Bühne fünf Stühle und der im Film schwarze Klavierspieler Sam trägt zum Beispiel auch schon mal eine blonde Perücke und überhaupt praktiziert der Erfinder, Regisseur und Schauspieler Andreas Büttner zwangsläufig fließendes Job-Sharing und das Ganze ist für ihn zugleich der Beginn eines wunderbaren Freundschaftsdienstes: Klassiker verbessern ... und wie inzwischen erprobt, zur großen Freude des (altersmäßig gut gemischten) Publikums. Dieses belohnt die Erfindung stets mit freudigem Beifall und nicht wenige Zuschauer besuchen die Vorstellung ein weiteres Mal.
Das neue Genre ist natürlich längst nicht ausgereizt. Klassiker gibt's genug: "Die Biene Maja". "Der Terminator". "Vom Winde verweht". "Die Schwarzwaldklinik". Na dann...

Aus einer Kritik der Märkischen Allgemeinen Zeitung

 

Anna Müller, Zuschauerin aus Berlin

Das ist wirklich spitzenvergnüglich. Und mit Tiefgang dazu. Lachen und Politikgrusel. Liebesleid und tränenweich. Perfekt gemacht. Was will man mehr. Die Obige.


...Ich habe das Stück gesehen und war begeistert vom schauspielerischen Eintauchen in die verschiedenen Personen und Charaktere - Andreas Büttner bringt sie auf den Punkt und bewegt sich virtuos auf dem Grad zwischen Parodie und Ursprünglichkeit, so dass inzwischen tatsächlich ein Kultstück zum Kultfilm entstanden ist!

Irina Willberg, Zuschauerin aus Berlin

 

...Parodie? Show? - Ich meine, das ist eine Casablanca-Hommage!

H. P. Berlin

 

 

Als EXTRA wird auch eine Kurzfassung von 7 Minuten angeboten. Diese war der Gewinner des 1. Preises im "KAMPF DER KÜNSTE Berlin - Comedy" im Filmtheater am Friedrichhain.                                    

 

 

 

Die Story des Films:


Im Zweiten Weltkrieg war Frankreich von der Deutschen Wehrmacht erobert und besetzt, eine Ausnahme bildete das französische Protektorat Marokko, das zum vom Vichy-Regime verwalteten Französisch-Nordafrika gehörte. Viele Menschen flüchten daher aus allen Teilen Europas nach Casablanca, um von dort per Flug via Lissabon in die USA zu gelangen.
Allerdings kommen die meisten nicht über Casablanca hinaus, der schillernd-korrupte Polizeichef Renault erteilt Transit-Visa nur gegen Geld oder Sex. Zwielichtige Gestalten wie Ugarte bieten Transit-Visa auf dem Schwarzmarkt an.
Ebenfalls in der Stadt hält sich der desillusionierte Amerikaner Rick Blaine auf, dessen "Café Americain" Zufluchtsort vieler Emigranten ist. Alles ändert sich für ihn, als seine ehemalige Geliebte Ilsa Lund auftaucht, die ihn in Paris ohne Angabe von Gründen verlassen hat. Sie ist in Begleitung ihres Mannes Victor László, der eine Zentralfigur der europäischen Widerstandsbewegung ist.
László bemüht sich verzweifelt um Papiere, die ihm die Ausreise aus Casablanca ermöglichen. Da er vermutet, dass Blaine im Besitz der Papiere ist, bietet er für diese einen hohen Geldbetrag. Doch Rick lehnt ab. Auch mit vorgehaltener Pistole gelingt es Ilsa nicht, ihn zur Hilfe zu zwingen. Erst als sich erweist, dass sie ihn immer noch liebt, ermöglicht er mit Hilfe einer List Victor und Ilsa die Flucht.

 

 

Ich seh´ mir in die Augen, Kleines!

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© Andreas Büttner